|
In dem Stück geht es um den Schauspieler Viktor Burgdorfer,
der kurz vor Weihnachten von einem Fernsehsender das Angebot erhält, mit
Heimkindern Weihnachten zu feiern.
In Anbetracht, dass er demnächst die Hauptrolle in einer
Fernsehserie spielen soll, kann ein wenig Publicity im Vorfeld nicht schaden,
denkt er und willigt ein. Dabei verdrängt er völlig, dass er Weihnachten
abgrundtief hasst.
Doch so einfach ist das nicht. Spätestens als er seine vom
Fernsehteam weihnachtlich dekorierte Wohnung betritt, hat der Hass auf alles
Weihnachtliche ihn voll gepackt.
Selbst der Griff zu Hochprozentigem, der seinen Gästen nicht
verborgen bleibt, hilft wenig. Und als Viktor dann auch noch als Ersatz für den
verunfallten Mietweihnachtsmann einspringen muss, ist das Chaos perfekt. Es
endet damit, dass er seine Gäste aus dem Haus wirft.
Doch auch dann hat er nicht seine Ruhe. Der Weihnachtsmann
persönlich erscheint und liest ihm ordentlich die Leviten.
Sein Fehlverhalten einsehend, bittet er seine Gäste zu einem
zweiten Anlauf. Und diese erleben einen völlig verwandelten Viktor, der selbst
mit Geschenken nicht geizt.
Und so hat das Fernsehteam seine Homestory, Viktor seine
Publicity und die Kinder ein schönes Weihnachtsfest.
Dieses Stück ist unter dem Titel "Oh, (je) du fröhliche" von der "Privaten Theatergesellschaft Elektra" uraufgeführt worden.
|